21. Maimonides Lectures zur „Wiener Erklärung: Religionen für den Frieden“
Im Rahmen der 21. Maimonides Lectures nahm Präsident Vural am Donnerstag, den 27. November 2025, an einem Vortrag und einer anschließenden Podiumsdiskussion zur „Wiener Erklärung: Religionen für den Frieden“ an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften teil.
Die Veranstaltung brachte Vertreter:innen verschiedener Religionsgemeinschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über die gemeinsame Verantwortung für Frieden, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Menschenwürde zu sprechen. In seinem Beitrag betonte Präsident Vural die zentrale Rolle religiöser Gemeinschaften als Brückenbauer in einer pluralen Gesellschaft. Frieden sei nicht nur ein Ideal, sondern ein konkreter gesellschaftlicher Auftrag, dem sich die Religionsgemeinschaften aktiv stellen müssten. Er hob hervor, dass die IGGÖ ihren Beitrag dazu durch kontinuierliche Dialogarbeit, Bildungsinitiativen und Präventionsprogramme leistet und damit zentrale Anliegen der „Wiener Erklärung“ in ihrer täglichen Arbeit widerspiegelt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, wie wichtig ein koordiniertes und solidarisches Auftreten der Religionsgemeinschaften ist, insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheiten und Polarisierung. Präsident Vural unterstrich dabei die Bedeutung frühzeitiger Bildungsarbeit gegen Extremismus, den Aufbau stabiler Dialogstrukturen und die Notwendigkeit, sichtbare Zeichen der Solidarität zu setzen.
Die Maimonides Lectures zeigten eindrucksvoll, dass die „Wiener Erklärung“ ein starkes gemeinsames Bekenntnis zu Frieden, Verständigung und Menschenrechten darstellt und ein wichtiges Signal aus Wien in die internationale Gemeinschaft aussendet. Die IGGÖ wird die Impulse der Veranstaltung in ihre Arbeit einfließen lassen und weiterhin aktiv daran mitwirken, eine Gesellschaft zu fördern, in der Respekt, Vielfalt und friedliches Miteinander gelebte Realität sind.
📷 Taha Babadostu | IGGÖ