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Austausch zwischen Präsident Vural und Bundesministerin Claudia Plakolm

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Am Mittwoch, den 5. November 2025, traf sich Präsident Vural zu einem Gespräch mit Bundesministerin Claudia Plakolm. Zentrales Thema des Austauschs war das von der Bundesregierung angekündigte Vorhaben eines Kopftuchverbots für Mädchen bis zum 14. Lebensjahr.

Präsident Vural bezog sich dabei auf die in der aktuellen Stellungnahme der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich dargelegten Positionen und erläuterte diese. Er hob hervor, dass Maßnahmen in diesem sensiblen Bereich stets darauf ausgerichtet sein sollten, junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Aus Sicht der IGGÖ besteht die Gefahr, dass ein generelles Verbot zu Verunsicherung führt, religiöse Identität pauschal problematisiert und das Vertrauen junger Musliminnen in staatliche Institutionen beeinträchtigt.

Die IGGÖ setzt sich für einen respektvollen, fachlich fundierten und lösungsorientierten Dialog ein, der auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, pädagogischer Praxis und der realen Lebenswelt von Familien basiert. Der Schutz von Kindern, die Förderung ihrer Bildungschancen sowie ihre selbstbestimmte Entwicklung sind zentrale Anliegen der IGGÖ, stets unter Wahrung des verfassungsrechtlich garantierten Rechts auf Religionsfreiheit.

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