DIAF 26 - Religionsunterricht zwischen Identitätsstärkung & Pluralitätsfähigkeit in Zeiten des Kopftuchverbots
Im Rahmen der DIAF-Dialogreihe fand die dritte Veranstaltung am Montag, den 16. Februar 2026, statt. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen rund um Religionsunterricht, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und innermuslimische Perspektiven sachlich zu diskutieren und Räume für pluralitätsfähigen Austausch zu schaffen.
Den fachlichen Input lieferten Dr. Mevlida Mesanovic, Hochschulprofessorin an der FH Augustinum und Universität Graz, sowie Dr. Aslıgül Aysel, Studienbeauftragte an der Universität Innsbruck. In ihren Beiträgen beleuchteten sie das Spannungsfeld von Identitätsstärkung und Pluralitätsfähigkeit im Religionsunterricht vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten rund um das Kopftuchverbot.
Im Fokus standen sowohl pädagogische Herausforderungen im schulischen Kontext als auch theologische, rechtliche und gesellschaftspolitische Perspektiven. Dabei wurde insbesondere diskutiert, wie Religionsunterricht Räume für Selbstverortung schaffen und gleichzeitig Dialogfähigkeit in einer pluralen Gesellschaft fördern kann.
Die Moderation übernahm Mag. Elif Mazarweh. Im Anschluss entwickelte sich eine offene Diskussion mit Religionslehrer:innen, Theolog:innen, Bildungsakteur:innen sowie Vertreter:innen der IGGÖ. Die unterschiedlichen Perspektiven verdeutlichten die Bedeutung fachlich fundierter und dialogorientierter Austauschformate.
Die Veranstaltung zeigte erneut: innermuslimische Vielfalt sowie reflektierter Religionsunterricht sind zentrale Ressourcen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.