IGGÖ verurteilt Drohungen und Hassbotschaften aufs Schärfste
In den vergangenen Wochen verzeichnet die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) eine Zunahme an Morddrohungen, Drohbriefen und Sachbeschädigungen gegen sich und ihre Einrichtungen.
Drohungen und Hassbotschaften stellen einen inakzeptablen Angriff auf die Sicherheit von Menschen, auf religiöse Einrichtungen sowie auf das friedliche Zusammenleben in unserem Land dar. Solche Handlungen haben in einer demokratischen und rechtsstaatlichen Gesellschaft keinen Platz. Die IGGÖ steht in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden. Alle bekannt gewordenen Vorfälle wurden zur Anzeige gebracht. Wir vertrauen auf die Arbeit der Behörden und danken den Einsatzkräften für ihre rasche und professionelle Unterstützung.
Die Sicherheit unserer Einrichtungen und der Menschen, die sie besuchen, muss oberste Priorität haben. Gleichzeitig appelliert die IGGÖ an die Gesellschaft insgesamt, wachsam gegenüber jeder Form von Extremismus, Hass und Hetze zu bleiben. Gewaltandrohungen, unabhängig von ihrer Motivation, dürfen niemals verharmlost werden.
Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich steht weiterhin für Dialog, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander. Unser gemeinsames Ziel bleibt ein Österreich, in dem alle Menschen frei und sicher leben können, unabhängig von ihrer religiösen oder politischen Überzeugung.